Ostersonntag auf dem Rad – von Giengen über Lauingen und Dischingen nach Nattheim
Der Ostersonntag zeigte sich von seiner schönen Seite – genau das richtige Wetter, um die Fahrräder aus dem Winterschlaf zu holen und eine ausgedehnte Tour zu starten. Wie so oft ging es direkt von Giengen aus los.
Entlang der Brenz nach Lauingen
Unser erster Abschnitt führte uns auf dem Brenzradweg in Richtung Lauingen. Wir folgten dabei ganz entspannt dem Lauf der Brenz und konnten die Landschaft genießen.
Der Brenzradweg begleitet die Brenz von ihrem Ursprung auf der Schwäbischen Alb bis zur Donau. Auf seinem Weg verbindet er zahlreiche Orte und führt durch abwechslungsreiche Landschaften – von den Albhochflächen über das Brenztal bis hin zur Donau. Gerade der Abschnitt zwischen Giengen und Lauingen eignet sich hervorragend für eine gemütliche Radtour, da man über weite Strecken dem Flusslauf folgen kann.
In Lauingen angekommen, änderte sich die Richtung. Von hier aus ging es weiter nach Wittislingen.
Von Wittislingen entlang der Egau nach Dischingen
Von Wittislingen folgten wir anschließend der Egau in Richtung Dischingen. Der kleine Fluss prägt diese Landschaft und begleitet uns über weite Strecken der Strecke.
Die Egau entspringt auf der Schwäbischen Alb und fließt durch das Härtsfeld und den Landkreis Dillingen, bevor sie schließlich in die Donau mündet. Besonders schön ist die ruhige Landschaft entlang des Flusses. Wiesen, Felder und kleine Ortschaften wechseln sich ab und machen diesen Abschnitt zu einem angenehmen Teil unserer Ostertour.
Je näher wir Dischingen kamen, desto mehr veränderte sich die Landschaft. Wir näherten uns dem Härtsfeld und damit auch den geologischen Besonderheiten der Region.
Auf dem Krater-zu-Krater-Radweg
In Dischingen wechselten wir auf den Krater-zu-Krater-Radweg. Nun führte unsere Tour in Richtung Fleinheim.
Der Name des Radwegs kommt nicht von ungefähr: Die Route verbindet die beiden großen Meteoritenkrater der Region – das Steinheimer Becken und das Nördlinger Ries. Die gesamte Rundtour ist rund 131 Kilometer lang und führt durch die abwechslungsreichen Landschaften des UNESCO-Geoparks Schwäbische Alb und des Geoparks Ries.
Unser Abschnitt führte uns zunächst über Fleinheim weiter in Richtung Nattheim. Immer wieder boten sich schöne Ausblicke über die Landschaft des Härtsfelds. Der Wechsel zwischen offenen Flächen, kleinen Waldstücken und sanften Anstiegen machte diesen Teil der Tour besonders abwechslungsreich.
Der Krater-zu-Krater-Radweg führt auf seiner großen Runde unter anderem über Nattheim und Dischingen. Die Strecke ist gut ausgeschildert und verbindet Natur, Landschaft und die geologische Geschichte der Region auf besondere Weise.
Von Nattheim zurück nach Giengen
In Nattheim war der größte Teil unserer Ostertour bereits geschafft. Von hier aus war es nicht mehr weit bis zu unserem Ausgangspunkt.
Die letzten Kilometer zurück nach Giengen ließen wir gemütlich angehen. Nach der Fahrt entlang der Brenz, der Egau und dem Abschnitt auf dem Krater-zu-Krater-Radweg schloss sich damit eine abwechslungsreiche Runde.
Der Ostersonntag hatte sich damit als perfekter Tag für unsere Fahrradtour erwiesen: angenehmes Wetter, abwechslungsreiche Wege und gleich mehrere interessante Radwege auf einer Runde.
Fazit: Eine schöne Tour mit vielen unterschiedlichen Landschaften – vom Brenztal über die Egau bis hinauf ins Härtsfeld. Besonders die Kombination aus Brenzradweg, Egau und Krater-zu-Krater-Radweg macht diese Runde zu einer abwechslungsreichen Tour rund um Giengen.
Maximale Höhe: 620 m
Minimale Höhe: 432 m
Gesamtanstieg: 448 m
Gesamtabstieg: -451 m

