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Tour ins Café Bruno nach Tapfheim

Eine schöne Rundtour führte uns von Giengen über Lauingen und den Donauradweg nach Tapfheim. Dort wartete mit dem Café Bruno unser Ziel für eine ausgiebige Rast. Zurück ging es anschließend durch das Kesseltal und über mehrere kleine Orte und interessante Sehenswürdigkeiten wieder nach Giengen.

Entlang der Brenz nach Lauingen

Los ging es in Giengen. Wir folgten zunächst dem Brenzradweg in Richtung Lauingen. Der Brenzradweg begleitet die Brenz von ihrer Quelle bei Königsbronn bis zur Mündung in die Donau bei Lauingen. Dabei führt er durch abwechslungsreiche Landschaften mit Wiesen, Wäldern und zahlreichen kleinen Ortschaften.

Die Strecke entlang der Brenz ist besonders angenehm zu fahren, da sie meist abseits stärker befahrener Straßen verläuft und immer wieder schöne Ausblicke auf den Fluss bietet.

In Lauingen wechselten wir schließlich auf den Donauradweg und folgten diesem in Richtung Tapfheim.

Zwischenstopp an der Radleroase Steinheim

Unser nächster Zwischenstopp war die Radleroase in Steinheim. Der Rastplatz wurde speziell für Radfahrer eingerichtet und bietet eine gute Gelegenheit, kurz durchzuatmen und neue Kräfte zu sammeln.

Neben Sitzmöglichkeiten gibt es hier unter anderem einen Wasserspender und eine Servicestation für Fahrräder. Damit ist die Radleroase ein idealer Zwischenstopp auf der Tour.

Nach der kurzen Pause ging es weiter auf dem Donauradweg.

Über Blindheim nach Schwenningen

Bei Blindheim verließen wir den Donauradweg und fuhren weiter nach Schwenningen an der Donau.

Hier machten wir einen kurzen Abstecher zum Schloss Kalteneck. Das kleine Wasserschloss liegt auf einer Insel in einem Quellweiher und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Heute ist es ein markanter Blickfang und erinnert an die lange Geschichte des Ortes.

Danach hieß es wieder: auf die Räder und weiter Richtung Tapfheim.

Ziel erreicht – Café Bruno in Tapfheim

Nach einem kurzen weiteren Stück erreichten wir schließlich Tapfheim und das Café Bruno.

Jetzt war erst einmal eine ausgiebige Rast angesagt. Kaffee, Kuchen und eine gemütliche Pause waren genau das Richtige, bevor wir uns an den zweiten Teil unserer Rundtour machten.

Wir ließen uns Zeit, genossen die Pause und sammelten Kräfte für die Weiterfahrt.

Durch das Kesseltal nach Oberliezheim

Gut gestärkt ging es anschließend weiter auf dem Kesseltal-Rundweg in Richtung Oberliezheim.

Die Landschaft wurde nun wieder deutlich abwechslungsreicher. Kleine Straßen und Wege führten uns durch die ruhige Landschaft des Kesseltals.

Bei Oberliezheim erreichten wir den Bereich des Geoparks Ries.

Ein Blick in die Erdgeschichte

Der Geopark Ries ist eine außergewöhnliche Landschaft. Vor rund 15 Millionen Jahren schlug hier ein Asteroid ein und hinterließ einen riesigen Einschlagskrater mit einem Durchmesser von etwa 25 Kilometern.

Heute prägt dieser Meteoriteneinschlag die Landschaft des Rieses. Zahlreiche Rad- und Wanderwege ermöglichen es, diese besondere Landschaft zu erkunden.

Vorbei an der Kapelle von John Pawson

Auf unserer weiteren Strecke kamen wir an einer der Sieben Kapellen der Siegfried und Elfriede Denzel Stiftung vorbei – der Wegkapelle bei Unterliezheim, die vom britischen Architekten John Pawson entworfen wurde.

Die 2018 errichtete Kapelle ist ein beeindruckendes Beispiel moderner Holzarchitektur. Pawson setzte dabei ganz auf die Wirkung des Materials und die Verbindung von Architektur und Landschaft. Grob geschichtete Douglasienstämme prägen das Bauwerk, das gerade durch seine schlichte Gestaltung zum Innehalten einlädt.

Auch wenn wir die Kapelle nur auf unserer Fahrt passierten, war sie ein besonderer Blickfang am Weg.

Weiter über Demmingen zur Lattke-Kapelle Oberbechingen

Von Oberliezheim ging es weiter in Richtung Demmingen und anschließend über Dattenhausen zur Kapelle von Frank Lattke bei Oberbechingen. Sie ist ebenfalls Teil des Projekts „Sieben Kapellen“.

Die Kapelle steht markant in freier Landschaft an einer Weggabelung. Der Augsburger Architekt Frank Lattke entwarf ein Gebäude, das sich mit seiner Holzbauweise harmonisch in die Landschaft einfügt. Durch die ungewöhnliche Form und die unterschiedlichen Fassaden wirkt die Kapelle fast so, als würde sie sich bewegen. Im Inneren sorgen Licht und Holz für eine ruhige und konzentrierte Atmosphäre.

Damit begegneten uns auf unserer Tour gleich zwei interessante Beispiele zeitgenössischer Architektur – mitten in der Landschaft.

Nach diesem letzten interessanten Zwischenstopp führte uns unsere Strecke zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Fazit

Eine rundum gelungene Radtour mit vielen unterschiedlichen Eindrücken.

Vom Brenzradweg über den Donauradweg bis zum Kesseltal-Rundweg bot die Strecke viel Abwechslung. Dazu kamen die Radleroase in Steinheim, Schloss Kalteneck, das Café Bruno und gleich zwei beeindruckende Kapellen des Projekts „Sieben Kapellen“.

Besonders schön war die Kombination aus Flusslandschaften, kleinen Ortschaften, moderner Architektur, Natur und gemütlichen Pausen.

Und natürlich durfte eine ausgiebige Rast im Café Bruno in Tapfheim nicht fehlen.

Eine Tour, bei der nicht nur die gefahrenen Kilometer zählen, sondern vor allem die vielen kleinen Entdeckungen am Wegesrand.

Gesamtstrecke: 100.69 km
Maximale Höhe: 547 m
Minimale Höhe: 405 m
Gesamtanstieg: 632 m
Gesamtabstieg: -631 m
Download file: Cafe-Bruno-Tapfheim.gpx

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