Täler und Staudämme – Tour durch das Albvorland
Die Tour führte durch eine landschaftlich beeindruckende Route der Schwäbischen Alb, geprägt von engen Tälern, Karstlandschaften, Wasserläufen, die sich wie ruhige Spiegel in die Umgebung einfügen.
Start im Eselburger Tal und Ugental
Unser erstes Ziel das Eselburger Tal, einem typischen Albtal mit ruhiger, naturnaher Atmosphäre. Von dort führte die Strecke weiter ins Ugental mit der Ugentalsperre. Die Talsperre liegt eingebettet in Wald und Wiesen und zeigt sehr schön, wie Wasser hier in der Region gezielt zurückgehalten und gleichzeitig in die Landschaft integriert wird.
Wental – Felsen, Formen und das Wentalweible
Weiter ging es ins bekannte Wental, eines der eindrucksvollsten Trockentäler der Alb. Zwischen den markanten Kalkfelsen liegt das berühmte Felsenmeer Wental, das mit seinen verwitterten Steinformationen fast schon surreal wirkt.
Ein besonderes Highlight ist das Wentalweible – eine markante Felsformation, die wie eine stille Wächterin über das Tal wirkt.
Irmannsweiler, Königsbronn und der Brenzursprung
Die Route führte weiter über Irmannsweiler in die Gemeinde Königsbronn. Dort liegt einer der interessantesten Naturpunkte der Tour: der Brenzursprung. Hier tritt die Brenz aus dem Karstgestein hervor – ein klassisches Beispiel für die typischen Quellenlandschaften der Alb.
Pause am Itzelberger See
FĂĽr eine wohlverdiente Einkehr ging es weiter zum Biergarten am Itzelberger See in Itzelberg. Direkt am Wasser gelegen, bietet der Biergarten einen idealen Ort fĂĽr eine Pause.
Möhntal und Möhntalsperre
Gestärkt führte die Fahrt ins Möhntal mit der Möhntalsperre. Auch hier zeigt sich das Zusammenspiel von Wasserwirtschaft und Landschaftsbild: eine Sperre, umgeben von Waldhängen und weichen Talformen.
Regen, Schutz und Weiterfahrt nach Giengen
Kurz vor Giengen an der Brenz setzte starker Regen ein. Eine Scheune bot Schutz, während das Wetter über das Tal zog – ein typischer Moment auf Touren durch die Alb: Natur intensiv, unberechenbar und unmittelbar erlebbar.
Ausklang in Stetten ob Lontal
Zum Abschluss ging es mit dem Auto nach Stetten ob Lontal in die Gaststätte Mohren, wo die Tour in ruhiger Atmosphäre ausklang. Nach einem Tag zwischen Tälern, Felsen und Landschaften wirkt dieser letzte Halt wie ein sanfter Übergang zurück in den Alltag.
Maximale Höhe: 689 m
Minimale Höhe: 459 m
Gesamtanstieg: 603 m
Gesamtabstieg: -603 m

