Meine heutige Tour umfasste 82,4 Km und 1.110 HM.

Los ging es heute schon um 07:45 Uhr von meiner Unterkunft an der ich Tags zuvor noch leckere Spaghetti Vongole gegessen hatte.

Mein Weg führte mich immer entlang der Küste bis Forza di Acro. Dann kam dieses „Acro“ und ich stand vor Treppen um wieder auf die SS114 zu kommen. Ich überlegte schon zurückzufahren, da kam ein netter Italiener, welcher mir half das Bike die Treppen hochzuhieven. An der Straße angekommen, bedankte ich mich vielmals und setzte meine Tour fort.

Jetzt bekam ich einen Vorgeschmack auf die  kommenden Höhenmeter. Ich schraubte mich also hoch und wurde mit phantastischem Blick auf das Meer belohnt. Weiter ging es immer oberhalb des Meeres mit tollen Ausblicken. In Mazzaro konnte ich dann auch endlich meinen Hunger mit 2 gefüllten Croissants stillen, da es kein Frühstück gab.

Kurz darauf wartete schon das nächste Highlight die „Isolla Bella“ auf mich. Jetzt ging es weg von der Hauptader und ich war sehr verblüfft einen wunderbaren Asphalt vorzufinden. Doch diese Freude währte nicht lange, denn so schön er zu befahren war, war er auch wieder weg und ich fuhr auf sandigen, teils steinigen Boden, welcher auch für KFZ freigegeben war bis kurz vor Fondachello.

In Riposoto erwartete mich dann großes Kopfsteinpflaster was mich über Giarre langsam nach oben führte in Richtung Etna.

Kurz nach Massannunziata in Villagio di Ginestre sollte ich in eine Straße abbiegen, welche es aber aufgrund eines vorhergegangenen Lavastroms nicht mehr gab. Also wieder nach einer Ersatzroute gesucht.

In Santa Marina wurde ich auf eine „Straße“ geführt, dessen Namen sie nicht verdient. Lavagestein wechselte sich mit Sand und Stein und ich wurde kräftig durchgeschüttelt.

Endlich wieder auf einer befahrbaren Straße ging es über Paterno zu meiner Unterkunft, der Ranch Simeto.

Auch hier hatte ich meine Schwierigkeiten diese zu finden, da diese nicht ausgeschildert war. Umso mehr war ich erstaunt als ich das Anwesen und die zweckmäßigen Zimmer beziehen durfte.

Dies war der vorletzte Fahrtag und morgen kann ich dann meine Reise in der Partnerstadt San Michele di Ganzaria beenden.

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