Meine heutige Tour hatte 79km mit 660HM

Los ging es wie immer um 08:00 Uhr. Das Frühstück musste ich, wie bei den Italienern üblich in B&B, selbst zubereiten. Dementsprechend übersichtlich war es auch. Lauter verpacktes Material über Kuchen, Kekse, Creme und weiteres.

Bis Marinella ging es auf der SS18 und dann wurde ich abgeleitet auf Nebenstraßen. Auch hier hatte ich eine kurze Stelle an der ich ein ausgetrocknetes Bachbett schiebend durchqueren musste. Gott sei Dank war dieses Stück sehr kurz. Auf der anderen Seite angelangt wurde ich wieder über Nebenstraßen hinter dem Internationalen Airport Lamezia Terme vorbeigeführt. Weiter ging es auf asphaltierten Nebenstraßen in Richtung des Flusses Flume Amato den ich überqueren sollte. An der Brücke begrüßte mich ein riesiger Betonklotz als Absperrung. Innerlich dachte ich mir, jetzt muss ich alles zurückfahren. Doch als ich die Sachlage besichtigte, sah ich einen kleinen Seitendurchgang durch den ich mich quetschen konnte. In der Hoffnung das ich auch auf der anderen Seite der Brücke eine solche Öffnung vorfinden werde, überquerte ich mit ein wenig Skepsis schiebend die Brücke. Das Glück war auf meiner Seite und ich konnte eine weitere Öffnung finden.

Kurz danach erreichte ich wieder die SS18 und verfolgte diese wieder für ein paar Kilometer bis ich wieder abgeleitet wurde. Diese Strecke leitete mich an Feldern und alten Häusern vorbei, aber immer auf Asphalt. Raus kam ich dann auf der SS19 und erspähte einen schönen Obstmarkt auf dem auch Paninis angeboten wurden. Kurzerhand entschloss ich mich einige Pfirsiche zu kaufen und genoss in vollen Zügen ein Panini mit Speck und Käse.

Weiter ging es immer der Küste entlang in einem auf und ab. In Vibo Marina sah ich einen schönen Hafen und ebenso schönen Schiffen. Also entfernte ich mich von meiner eigentlichen Route um den Hafen anzuschauen. Wirklich imponierend was hier für „Kutter“ vor Anker lagen. Da gerade eine Bank vor Ort war setzte ich mich und verzehrte die gekauften Pfirsiche, welche in keiner Hinsicht vergleichbar sind was wir kaufen können.

Nach dem Abstecher ging es weiter auf meiner Route und ich konnte nicht anders, als nochmals Obst zu kaufen bei einem Händler am Wegesrand.

Tropea erreicht ging es steil nach oben in das Zentrum. Hier herrscht noch richtig Touristentrubel. Die letzten Kilometer zu meinem Zeltplatz waren dann unspektakulär, außer das dieser sehr tief gelegen war.

Angekommen, wieder das gleiche Spiel wie am Vortag, der Platz hatte bereits geschlossen. Wieder Booking zu Hilfe genommen und ein Acriturismo in der Nähe  mit Pool gefunden.

Da sich meine Beine bei starken Anstiegen doch mittlerweile bemerkbar machen, werde ich die für morgen geplante Etappe kürzen und einen Zug in Anspruch nehmen. Die Kürzung von ca. 60km beinhaltet Berge mit bis zu 16% Steigungen und ca. 1300HM. Somit starte ich morgen ab Bagnara um mir dies zu ersparen.

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