Meine heutige Tour hatte 91km mit 490HM.

Meine Unterkunft, welche ich tags zuvor mangels Zeltplätze gebucht hatte verließ ich gegen 07:45Uhr. Noch bevor ich einen Meter gefahren bin, stand ich schon komplett im Wasser. Der Grund lag darin, dass das Zimmer im zweiten Stock war und ich mein komplettes Equipment in mehreren Durchläufen zum Bike bringen musste. Das Frühstück, welches includiert war, bestand aus einem verpackten Croissant und Nutella,😂

Aber das Zimmer war zweckmäßig und sauber und tags zuvor hatte ich eine geile Pizza.

Nun ging es los, erstmals mehrere Kilometer über Kopfsteinpflaster hinweg. Ich kann jedem nur raten, sollte er auch eine solche Reise unternehmen, rüstet das Fahrrad mit einer gefederten Sattelstütze aus oder ein voll gefedertes Fahrrad.

Bis Salerno ging es durch verschiedene Dörfer und Städte quer durch das Landesinnere. Es fiel auf das um Welten weniger Müll anzutreffen war als tags zuvor. Für ein weiteres Frühstück kaufte ich wieder leckere Pfirsiche, welche ich unterwegs verzehrte.

In Salerno angekommen, fiel einem sofort ein gewisser Touristenstrom auf und eine schöne Uferpromenade. Meine Navigation jagte mich quer durch die hintersten Straßen und langsam gewöhne ich mich auch an den Fahrstil der Italiener, nur das ständige Hupen nervt. Man darf nur keine Angst haben, wenn man in Straßen einbiegt oder diese quert. Einfach beherzt einfahren,  es wird eine gewisse Rücksicht genommen. Trotzdem immer voll konzentriert den Verkehr beobachten. Trotz der größeren Stadt Salerno ging der Verkehr, für mich, zivilisierter zu.

Nach Salerno fuhr ich für gute 40km der Küste entlang. Auch hier erschrak ich, was aus einst blühenden Touristenhochburgen geschah. Viele Bars und Restaurants standen verlassen da und die wenigen, welche noch bewirtschaftet wurden hatten kaum Gäste. Auch die vielen Campingplätze entlang der Straße sind geschlossen oder kaum belegt, was vom Straßenrand gesehen werden konnte. Selbst ein riesiger Aquapark geschlossen und dem Verfall geweiht.

So ging es weiter bis Paestum. Auf einem Campingplatz hatte ich über Booking ein Mobilhome für einen Tag gemietet, da für die Nacht Gewitter vorhergesagt sind.

Durchweg fuhr ich heute auf asphaltierten Straßen.

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