Die heutige Tour betrug 105km mit 500HM.
Nach einer geruhsamen Nacht ging es bereits um 07:15 los auf Tour, da ich die Innenstadt von Rom nicht in einer Rushhour durchqueren wollte. Zum Petersdom waren es gute 20km von meiner Unterkunft und über die Hälfte ging über Radwege. Besonders beeindruckend war der Radweg am Tiber entlang welcher nur für Fahrräder und Personen angelegt wurde.
Den Petersdom kann man nicht verfehlen, da Unmengen an Menschen hinpilgern. Dementsprechend ist natürlich auch die Präsenz der Polizei und Straßen wurden gesperrt um die Ströme zu kanalisieren. Zum Petersplatz selbst kommt man nur mit einer Taschenkontrolle und Wasserflaschen oder ähnliches müsste an der Kontrolle abgegeben werden. Deshalb bin ich auch mit meinem Bike nicht zum Platz vorgedrungen. Nach entfernten Schnappschüssen ging es weiter quer durch die Innenstadt zum Colosseum. Auch hier wurden Straßen gesperrt und Menschen standen schon in sehr langen Schlangen um dieses zu besichtigen. Gott sei Dank konnte ich vorbeifahren und ein paar Schnappschüsse machen.
Jetzt ging es heraus aus Rom entlang der Via Francigena. Diese ist komplett mit Kopfsteinpflaster belegt aus jüngerer wie älterer Zeit. Ich kann euch sagen, dass dieser Weg eine Tortur ist zu fahren. Auf dem jüngeren Pflaster wird man durchgeschüttelt und auf den älteren großen Steinen muss man aufpassen, dass man sich nicht flach legt. Die Tortur ging lang anhaltende 10km.
Alles überstanden legte ich in Santa Maria delle Mole eine längere Pause ein, da dort ein Supermarkt offen hatte. Gestärkt ging es weiter und plötzlich standen meine Probleme wieder vor mir, da der EV7 komplett gesperrt war. Also wieder das alte Spiel und ich suchte mir mit meiner Navigation OSMAND einen Ausweg, welchen ich auch fand mich aber bestimmt 3km kostete.
Endlich wieder auf meiner Route ging es weiter Richtung Meer. Die Kilometer zogen sich und ich war froh, als ich eine Bar für ein kurze Pause mit Cola fand.
Meine Navigation sagte mir demnächst geht es bergab, aber aufgrund ständigem Gegenwind war es sehr zäh bis ich endlich mein Ziel erreichte.
Der der Anblick des Meeres war doch etwas ergreifend hatte ich von Giengen bis zum Meer 14 Tage benötigt und bin 1.422 km mit meinem EBIKE geradelt.
Die Tourenführung war heute abgesehen von den Tortur des Kopfsteinpflasters ausschließlich asphaltiert.


















